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Der Hindusimus Von Bali : Die Religion
Bis zum 15. Jahrhundert hält das hinduistische Königreich von Majapahit seine Dominanz in den Teritorien des asiatischen Süd-Westens und bis Madagaskar aufrecht. Es unterhält wirtschaftliche Beziehungen zu Kambodga. Das hinduistische Königreich war, wirtschaftlicht gesehen, sehr erfolgreich. Der berühmte Gajahmada war zu dieser Zeit Premierminister des Königreiches.
Der Hinduismus verbreitete sich infolgedessen schnell in den Ländern des Königreiches, Bali mitinbegriffen.
Die Einwohner Balis praktizieren den Hinduismus nach ihren Traditionen und ihrer Kultur. Deshalb ist der Hinduismus Balis nicht der gleiche wie der indische Hinduismus obwohl er dort seinen Ursprung nahm. Auf Bali nennt man ihn Agama Hinduistisches Dharma (dies bedeutet Wort für Wort übersetzt : Hinduistisches Dharma, ein universelles Gesetz, das die Ordnung der Menschen und Dinge bestimmt). Dies ist genau genommen, eine Mischung von Buddhismus und Hinduismus. Teile des Mahayanna Buddhismus, der sich im Norden Indiens entwickelte, sind bis nach Japan, China und Korea vorgedrungen.
Die Menschen von Bali werden in ihrem täglichem Leben von 5 Prinzipien des balinesischen Hinduismus geleitet : Der menschliche Ritus der zwischenmenschlichen Beziehungen, dem der menschlichen Beziehung zur Natur, der auf dem Prinzip des Panca Yadnya beruht (Panca bedeutet fünf und yadnya bedeutet heiliger Ritus). Diese 5 heiligen Riten zu Ehren des Sang Hyang Widhi, dem höchsten Gott, sind folgende :
1. Dewa Yadnya, heiliger Ritus für die Götter
2. Butha Yadnya, heiliger Ritus für die Elemente der Natur
3. Manusa Yadnya, heiliger Ritus für den Menschen
4. Pitra Yadnya, heiliger Ritus für die Toten
5. Rsi Yadnya, heiliger Ritus für die Priester.
1. Der heilige Ritus der Dewa YadnyaDas Wort Dewa bedeutet heiliges Licht als Zeichen der Anwesenheit Gottes; die Balinesen nennen Yadnya den heiligen Ritus. Der Ritus Dewa Yadnya ist die Verehrung der Götter und Göttinnen. man verehrt diese aus dem Glauben heraus, dass sie einen Einfluss auf die Welt ausüben. Einer der Riten der Dewa Yadnya ist die Feier der Saraswati während der die Enthüllung der Erkenntnis in Erinnerung gebracht wird und die immer samstags stattfindet und dies nach dem balinesischen Kalender "Saniscara Umuris Uku Watugunung". Saraswati stellt ein junges Mädchen mit einem Rosenkranz dar, einem Musikinstrument, den "Genetri" und den "Lontar" oder einem Palmenbaumblatt, das mit Lehren beschrieben ist.
2. Der Ritus des Bhuta YadnyaBhuta bedeutet erschaffenes Element, und Yadnya bedeutet heiliger Ritus. Bhuta wird die Bedeutung der zerstörerischen Kraft zugeschrieben, Bhuta Kala ist die Natur und ihre zerstörerische Macht. Bhuta Yadnya repräsentiert die tiefe Frömmigkeit und die Gaben, die man Bhuta Kala schenkt, um eine harmonische Beziehung zu Bhuta Kala aufzubauen und um von ihrer Macht zu profitieren, und das für den Mann und die Frau, um deren negative Kräfte in Positives zu verwandeln. Eine der Zeremonien, der "Tawur Kesanga" (der neunte "Tawur"), wird am Vortag des Nyepi, dem balinesischen Neujahr, durch einen Schweigetag zelebriert. Der Ritus des « Tawur Kesanga » ist ein heiliger Ritus für den harmonischen Bhuta und gewährt dem Menschen und seinem Leben seine positive Energie anstelle der destruktiven Energie.
3. Der Ritus des Manusa Yadnya
Manusa bedeutet "Mensch" und Yadnya bedeutet "Ritus". Der « Manusa Yadnya » Ritus ist ein heiliger Ritus, der den Menschen von der Geburt an bis zu seinem Tode beschützen und erziehen soll.
Die Riten des manusa sind :
a. Der Geburtenritus
Er ist der Ausdruck des Glücks und Dankbarkeit der sich der wachsenden Verantwortung bewusst werdenden Eltern. Dieses Glück beruht auf :
- Dem Entstehen einer Nachkommenschaft, die sich ihrer Pflichten den Ahnen gegenüber bewusst wird;
- Sseiner Dankbarkeit für seine Geburt den Eltern gegenüber.
b. Der Ritus des Tutug Kambuhan, Tutug Sambutan und der Ritus des Memetik.
Der Ritus des Tutug Kambuhan ist ein heiliger Ritus, der die Eltern reinigt. Die Reinigung des Babys findet inmitten der Küche, neben dem Brunnen und dem Familienaltar, statt.
Der Ritus des Tutug Sambutan wird am 105. Tag nach der Geburt des Babys gefeiert und der Mepetik ist ein heiliger Ritus, der Körper und Seele des Babys reinigen soll. Am Tage des Ritus erhält es seinen Namen und man schenkt ihm Schmuckstücke wie Ohrringe, Armband und Kette. Ausserdem gibt es den Ritus des Ohrläppchenpercings und den des Haareschneidens. Die Haare, die oben auf dem Schädel wachsen, werden bis zu seinem ersten Geburtstag aufbewahrt.
c. Der Vermählungsritus
Der Vermählungsritus enthält drei bestimmte Bedeutungen :
- Den des heiligen Ritus, der die Braut und den Bräutigam segnet mit dem Ziel, dass sie eine Nachkommenschaft haben, die Gott verehrt und diesen Kult der Ahnen fortsetzt.
- Den, der sie als Mann und Frau zu lebenden, spirituellen Zeugen macht, sodass sie nach ihrer Vermählung die gleichen Verantwortungen auf sich nehmen.
-Den, Mann und Frau zu sein. Wenn die Hindus auch ein patriachalisches System haben, so können sie auch ein matriarchalisches System wählen. Man nennt dies Nyentana, wenn die Braut der Familie ihres Mannes folgt. Dann wird die Frau zum Familienchef.
4. Ritus Pitra Yadnya (Ngaben, Leichenverbrennung)
"Pitra" bedeutet Geist der Verstorbenen und "Yadnya" beutet heilig. Der Pitra Yadnya Ritus ist eine heiliger Ritus zur Reinigung und für den Respekt der Verstorbenen. Der "Meralina" (Einäscherung) transformiert den menschlichen Körper, indem er ihn seinen ursprünglichen Elementen zurückgibt - dem Wasser, Feuer, Erde und Luftelement. Das Feuer ist das Reinigungselement, da es das Mittel der Einäscherung ist.
5. Der Ritus des Resi Yadnya
Rsi bedeutet "heiliger Mann", der Priester der balinesischen Hindus. Yadnya bedeutet heiliger Ritus oder Zeremonie. Der heilige Ritus oder Rsi Yadnya drückt den Respekt gegenüber dem heiligen Mann aus, der den Menschen im Leben zum spirituellen und körperlichen Glück leitet.
Die Riten des Panca Yadnya, die die hinduistischen Balinesen in ihrem täglichen Leben für alle Aspekte ihres Daseins ausführen, gründen sich immer auf diesem Yadnya der Erziehung, Wirtschaft, Landwirtschaft, Sicherheit und die Industrie. Diese bauen sich auf diesen fünf Prinzipien auf, da die Balier ständig nach Harmonie und Frieden streben.
Die Balier sind Menschen, die eine grosse künstlerische Kultur haben, da jeder Yadnya oder heiliger Ritus von Darbietungen begleitet wird an denen vielseitige künstlerischen Darbietungen wie Tanz, Musik, Malereiausstellungen und Gesang teilhaben und die Anwesenden und an den Riten teilnehmenden Menschen unterhalten. Man nennt Bali auch Insel der Götter, Insel der Tausend Tempel, und Paradiesinsel. All diese Bezeichnungen zeugen von der friedlichen Harmonie der Insel.
Heute ist Bali die reichste Insel von Indonesien, das aus 27 Provinzen besteht. Bali ist sogar ein Eldorado für die geworden, die auf ein besseres Leben hoffen. Aus allen Teilen Indonesiens kommen diese Menschen auf die Insel.
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